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Dugster

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1

Freitag, 11. März 2011, 20:21

Mega-Beben in Japan (Atomunglück droht)

Zitat

Ein schweres Erdbeben der Stärke 8,9 hat den Nordosten Japans erschüttert und hohe Tsunami-Wellen ausgelöst. Fernsehbilder zeigten, wie an der Ostküste des Landes Autos und Schiffe von den Wassermassen mitgerissen wurden, aus der an der Küste gelegenen Präfektur Miyagi wurden zahlreiche Verletzte gemeldet. Auch in der Hauptstadt Tokio war das Beben zu spüren, wo mehrere Brände ausbrachen und Menschen verletzt wurden.


derzeit ist die lage so... dass 2 atomkraftwerke instabil laufen. bei einem kraftwerk fehlt sogar die kühlung. wenn man nicht schnell handelt kommt es zur kernschmelze und damit zum supergau. so wie es damals in chernobyl der fall war. die lage ist noch sehr brisant. wollen wir das beste hoffen dass die das ganze in den griff bekommen.

2

Freitag, 11. März 2011, 22:28

Echt schlimm was da passiert, vorallem rollt der Tsunami jetzt auch auf andere Länder zu.

A.J.

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3

Freitag, 11. März 2011, 22:40

Keine Ahnung also mir fehlen da die Worte... die Leute haben eigentlich noch "Glück" das man hier noch vorwarenen könnte, wobei das auch nur einen Zeitvorteil von einigen Minuten gebracht hat ... Das mit dem AKW ist natürlich extrem, ich hoffe die bekommen das geregelt. Das Unglück ist schon schlimm genug, wenn das auch noch passiert, dann will ich mir gar nicht vorstellen wie das endet. Die Gegend dort hat ja deutlich mehr Bevölkerung als es damals in Tschernobil der Fall war und Tschernobil war schon extrem schlimm ....

Dugster

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5

Samstag, 12. März 2011, 08:32







ich denke dass die flutwelle in anderen ländern nichtmehr so stark eintrifft, da diese weit entfernt sind. außerdem konnten die bewohner schon rechtzeitig informiert werden.

mitlerweile werden in japan schon über 1400 opfer geschätzt... wahrscheinlich steigen diese schätzungen sogar noch anhand der bilder.

an sich soll es im falle eines supergaus so sein, dass der wind die radioaktivität wohl gen westen auf den pazifik heraus treiben soll. wahrscheinlich wollen die amerikaner genau deshalb so tatenreich unterstützen.

was mich wundert ist, warum man da kein notstromagregat oder weitere batterien für das akw auftreiben kann. kann ja wohl kein riesen ding sein, da ein passendes agregat einzufliegen mit transporthelikoptern.

würde mich echt wundern wenn es wegen sowas zur atomaren katastrophe kommt.

achso vorhin haben die gesagt dass das schmelzen der brennstäbe nicht automatisch zur explosion wie in czernobyl führen muss.

aber selbst im falle eines supergaus würden die todesopfer deutlich niedriger sein, als die die jetzt vom tsunami betroffen sind.

6

Samstag, 12. März 2011, 09:51

Anscheinend sieht es ja sehr sehr schlecht aus, ich hoffe die können alle Leute im Umfeld des AKWs evakuieren.

Schlimm ist es ja das auch die Westküste der USA und vorallem Hawaii betroffen sind, wenn der Super-Gau stattfindet.

Würde ich jetzt an Gott glauben, würde ich für die Leute beten, so hoffe ich einfach das Beste!

Dugster

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7

Samstag, 12. März 2011, 11:13

mitlerweile wird spekuliert wo der wind hin geht.
ob er sich richtung westen oder osten bewegt ist noch garnicht klar.
das wetter kann ja ständig wechseln.

8

Samstag, 12. März 2011, 11:32

Aber es ist doch sehr unwahrscheinlich, dass "die Wolke" auch bei uns ankommt oder?

Zitat

10.25 Uhr: Im japanischen Atomkraftwerk Fukushima steht eine Kernschmelze womöglich kurz bevor.

Dugster

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9

Samstag, 12. März 2011, 12:50

sicher ist, dass dieses unglück europa nicht direkt betreffen wird. im schlimmsten falle geht die wolke über japan nieder. aber normal sollte der niederschlag über den ozeanen abregenen und nurnoch geringe mengen können länder wie die usa oder russland erreichen.

also hier in deuschland wird von der strahlung nichts ankommen. ob das ganze wirtschaftliche folgen hat ist abzusehen... wollen wir hoffen dass das ganze glimflig abläuft und das kraftwer stand hält.

10

Samstag, 12. März 2011, 12:59

was mich wundert ist, warum man da kein notstromagregat oder weitere batterien für das akw auftreiben kann. kann ja wohl kein riesen ding sein, da ein passendes agregat einzufliegen mit transporthelikoptern.


Daran haben die bestimmt auch schon gedacht, aber es könnte ja auch was komplett anderes kaputt sein, dass dann die Notstromagregat nichts mehr bringen. Soweit ich weiß hat die USA Kühlmittel und so ein Zeug eingeflogen.

Naja hoffen wir mal dass das AKW standhält!

Dugster

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11

Samstag, 12. März 2011, 14:07

naja laut medien hängt zur zeit alles an der stromversorgung der anlagen. die kühlmittel sind ja schon da.

nur die ausreichende kühlung kann den gau verhindern.

und ohne funktionierende pumpen (strom) kann das kühlwasser nicht umgewälzt werden und es kommt zum wärmestau.

EDIT: hab was im inet gefunden:

Zitat

Eine Kernschmelze bedeute aber noch nicht, dass Radioaktivität austrete, sagt Anton Treier. «Solange die Sicherheitsbarrieren halten, ist die Umgebung nicht in Gefahr. Und auch falls Radioaktivität austreten würde, wären dies nur kleine Mengen. In keiner Art und Weise vergleichbar mit Tschernobyl.»

Erstens sei damals, 1986, der Reaktor explodiert, habe drei Tage lang offen gebrannt und radioaktive Partikel kilometerhoch in die Luft geschleudert. Zweitens handle es sich um einen ganz anderen Reaktortyp, so der Ensi-Sprecher.

Kühlwasserspiegel sinkt

Das Kraftwerk in Fukushima hat sechs Siedewasserreaktoren, die in Bauweise und Leistung denjenigen von Leibstadt AG und Mühleberg BE ähneln. Der Stromausfall trifft die drei ältesten Reaktoren, die zwischen 1971 und 1976 erbaut wurden und eine Leistung von 460 bis 784 Megawatt haben.

Man habe die Meiler geflutet, schreibt die Betreiberfirma Tepco zu ihren Notaktionen. Denn der Kühlwasserspiegel sinkt, die Wasserzufuhr ist unterbrochen. Generatorenfahrzeuge sind vor Ort, können aber nicht angeschlossen werden – ein passendes Kabel fehlt. Die USA bringen Kühlmittel nach Fukushima, wie Aussenministerin Hillary Clinton bestätigt.

In Reaktor 1 steigt der Druck. Als Gegenmassnahme soll Dampf abgelassen werden. Das belaste die Umwelt und die Gesundheit der Anwohner nicht, sagen die Behörden.


http://www.blick.ch/news/ausland/atomang…ukushima-168441

hier noch ein interessantes gespräch zwischen 2 internetnutzern:

Zitat

dietaeg
März 12, 2011 um 9:55 am

Siedewasserreaktoren (SWR) sind wohl auf der ganzen Welt recht ähnlich aufgebaut. Die wichtigste Sicherheitseinrichtung des SWR ist dabei die Kondensationskammer, die zusammen mit dem RDB im Sicherheitsbehälter (SHB) untergebracht ist. Für den Notfall ist eigentlich vorgesehen, dass alle Abschlüsse des SHB zu gehen, die Brennstäbe mit Druckluft einfahren) und die Kühlung vor dem Einschalten der Nachwärmekühlung dadurch bewerkstelligt wird, dass der Dampf aus dem RDB in der Kondensationskammer kondensiert wird. Dabei kann auch wieder Wasser in den RDB zurück gespeist werde. Die notwendigen Stellventile kann man über die Batterien betreiben.

Der komplette Ausfall der Notstromversorgung, ist nun nicht der Fall der üblicherweise diskutiert wird. Da ist etwas ziemlich schief gelaufen. Sonst bedenken die Japaner doch auch Erdbeben und Tsunamis.

Irgendwann kann die Kondensationskammer nicht mehr funktionieren, weil das Wasser über 100 °C erreicht hat. Dann sollte man den Dampf entweichen lassen, da sonst den SHB platzt. Das dürfte zu der Erhöhung der Radioaktivität geführt haben. Das Kühlmittel für SWR ist übrigens Destilliertes Wasser. Das werden die Japaner wohl selbst haben. Da muss man nicht die Amis anhauen. Im Kühlkreislauf kommt dieses mit ein paar Nukliden zusammen, die jetzt für die 1000fache Strahlung sorgen. Da sind aber keine gefährlichen langlebigen Isotope, die von den Brennelementen umschlossen sind. Es gibt Gebiete auf der Erde wo das 100fache normal ist.

Um eine Kernschmelze abzuwenden, reicht es eigentlich genug Destilliertes Wasser nachzufüllen, dass die Brennstäbe bedeckt bleiben. Dazu reicht, Destilliertes Wasser und ein handelsübliches Feuerwehrauto mit Löschpumpe. Dass dann immer noch leicht radioaktiver Dampf austritt, ist dann wohl ärgerlich aber nicht wirklich gefährlich.

Wenn es wirklich zur Kernschmelze kommen sollte, sammelt sich die Schmelze auf Boden des RDB. Dann ist zwar der Reaktor geschrottet aber das Inventar bleibt wo es hingehört. Da nach dem Schmelzen die Reaktivität recht gering ist dürfte dann die Kühlung kein wirkliches Problem mehr sein.

Im Anbetracht der Toten und der Zerstörung ist das kaputte Kraftwerk das kleinste Problem. sein. Aber ein gefundenes Fressen für unsere ach so grünen Medien.


Zitat

Edda
März 12, 2011 um 10:22 am

Interessante Sicht der Dinge. Das hat mit grünen Medien nichts zu tun. Diese Technik ist vom Menschen nicht beherrschbar, ein reines Glücksspiel. Daß bei uns noch nichts passiert ist, ist reiner Zufall. Im April vor 25 Jahren war Super-Gau in Tschernobyl, ein schöner Frühlingstag, da war ich 14 und habe den Tag noch bildhaft vor Augen. Aus der Geschichte gelernt? Nein, sie wiederholt sich. Der Mensch ist des Menschen ärgster Feind, ich bin zutiefst erschüttert und frage mich, wann wird endlich verstanden, daß wir alle in einem Boot sitzen? Schade ich jemand anderem, schade ich mir. Es ist zum Zerzweifeln. Wieviele Weckrufe braucht es noch?


Zitat

dietaeg
März 12, 2011 um 10:47 am

Hallo Edda,

Harrisburg war der Beweis, dass Kerntechnik sicher ist. Selbst wenn es in Japan zur Kernschmelze kommen sollte, werden dort keine langlebigen Isotope austreten. Die austretende Aktivität wird auch bei einer Kernschmelze gering bleiben. Die Belastungen für die Umwelt werden einen Fliegenschiss gegenüber den Zerstörungen der Deep Water Horizon sein. So war es auch in Harrisburg. Keine Toten, keine Verletzten und keine Schäden im Ökosystem.

Was ist daran nicht beherrschbar? Und dies mit militärischer Plutoniumproduktion, unter Missachtung aller Sicherheitsvorkehrungen, in einem Land dessen Schlendrian mit vollem Recht sprichwörtlich ist, zu Vergleichen ist Unfug. Welche Probleme hat dir Tschernobyl bereitet? Mir keine. Außer dass ich vor dem Betreten des Kontrollbereiches duschen musste, da ich ihn sonst kontaminiert hätte.

Glaube und Angst haben die Grünen direkt von der Katholischen Kirche übernommen. Auf diesem Geschäftsmodell wird eine irrationale Angst, die nicht zu beweisen ist aufgebaut und abkassiert. Da sich das auch noch schon mit der Umsetzung des Morgenthau Planes zur Deindustrialisierung Deutschlands deckt, werden die Macher auch reichlich unterstützt.

Selber Denken und die Technik kennen hilft.


hoffe ich mal dass dietaeg recht behält und die reaktoren mitlerweile so sicher sind, dass selbst im ernstfall nichts großes passieren kann.

Kernkraftwerk Fukushima 2 soll übrigens auch mit problemen kämpfen.

hier noch ein guter live ticker:
http://www.stern.de/panorama/-liveticker…ze-1662763.html

achso auf bild onlineticker würde ich mich nicht allzusehr verlassen :whistling:

A.J.

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12

Samstag, 12. März 2011, 14:33

Also ich bin wirklich nicht vom Fach, aber dieser dietaeg hat im weitesten recht. Was aber problematisch sein könnte, ist, dass wenn die Kernschmelze eintritt, heizen sich die Brennstäbe so dermaßen auf, dass es kein Material auf der Welt das diesen Temperaturen standhält. Die Maße schmilzt sich einfach nach unten durch. Hoffe nur dass es keine Explosion gibt, da dort durch die freisetzung der Energie wiederrum die Partikel verteilt werden .....

Dugster

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13

Samstag, 12. März 2011, 18:15

Also ich bin wirklich nicht vom Fach, aber dieser dietaeg hat im weitesten recht. Was aber problematisch sein könnte, ist, dass wenn die Kernschmelze eintritt, heizen sich die Brennstäbe so dermaßen auf, dass es kein Material auf der Welt das diesen Temperaturen standhält. Die Maße schmilzt sich einfach nach unten durch. Hoffe nur dass es keine Explosion gibt, da dort durch die freisetzung der Energie wiederrum die Partikel verteilt werden .....



das von dir angesprochene "durch den boden schmelzen" ist das was im kernkraftwerk tschernobyl nicht passiert ist. wenn es durch den boden schmilzt dann brennt das material unter der erde aus und führt eben zu keiner explosion. solange wie keine bedienungsfehler + kernschmelze entstehen geht alles verhältnissmäßig glimpflig aus.
eine kernschmelze mit ausreichender drucküberwachung kann nur zu verunreinungen der luft bzw. des grundwassers der näheren umgebung führen.

14

Samstag, 12. März 2011, 20:09

Wir werden abwarten, ich verfolge auf jeden Fall den Live Ticker weiter!

15

Sonntag, 13. März 2011, 09:29

Zur Zeit wird ja auch eine zweite Kernschmelze erwartet...
Und kein Schwein wird evakuiert - versteh mal einer die Japaner... o.O

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