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TigerX

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Freitag, 5. September 2008, 15:06

Gerichte erteilen Freibrief zur Jagd auf Filesharer

Zitat

Die Landgerichte Köln und Düsseldorf haben in einer ersten Entscheidung zum neuen Urheberrecht eine sehr niedrige Grenze für die Auskunftspflicht von Providern gegenüber der Musikindustrie gesetzt.

Das neue Gesetz sieht vor, dass Rechteinhaber bei Urheberrechtsverstößen im gewerblichen Umfang direkt die Identität des Nutzers bei seinem Internet-Anbieter erfragen können. In einer ersten Entscheidung zu einstweiligen Anordnungen gegen die Deutsche Telekom sehen die Gerichte diesen Fall bereits beim Angebot eines einzelnen Albums für gegeben.

Beantragt wurde die Anordnung von der "DigiProtect Gesellschaft zum Schutze digitaler Medien". Das Unternehmen wirbt für seine Dienste mit dem Slogan "Turn piracy into profit" und verfolgt im Auftrag der Musikkonzerne die illegale Nutzung von Filesharing-Plattformen.

Die Zivilgerichte müssen nun mit einer regelrechten Klageflut rechnen. Immerhin kündigte DigiProtect bereits an, man werde "nun auch all die anderen Internetprovider ins Visier nehmen, die sich jahrelang aus Datenschutzgründen geweigert haben, hinter IP-Adressen stehende Straftäter zu nennen".

Die niedrige Stufe, mit der die Gerichte ein gewerbsmäßiges Ausmaß bemessen, gibt der Medienindustrie einen regelrechten Freibrief zum Eintreiben von Nutzerdaten. Schließlich dürfte jeder nahezu Nutzer von Filesharing-Diensten Daten vom Umfang eines Albums mit anderen Anwendern austauschen, seien es nun mehrere MP3-Dateien, einzelne Kinofilme oder Hörbücher.


1 Album hallo dafür die ganzen Daten einzutreiben wo gerade das Thema DATENHANDEL so aktuell ist, wer weis nachher holt die Musik Industrie sich mit den Daten die sie vom Gericht haben ihr Geld wieder zurück indem sie diese verkaufen :smt003 :lol:
Wie poste ich richtig? Nachdem du Google, die FAQ und die Suchfunktion erfolgreich ignoriert hast, erstellst du zwei bis fünf neue Themen in den falschen Unterforen mit kreativen Titeln und undeutlichen Texten, unter denen sich jeder etwas anders vorstellen kann.

Dr. Green

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2

Freitag, 5. September 2008, 16:32

Re: Gerichte erteilen Freibrief zur Jagd auf Filesharer

Naja so lustig find ich das nicht gerade...
Okay ich glaub in den kommenden jahren gehen so einige leute pleite oder in den knast
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TigerX

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Freitag, 5. September 2008, 16:42

Re: Gerichte erteilen Freibrief zur Jagd auf Filesharer

Zitat

Okay ich glaub in den kommenden jahren gehen so einige leute pleite oder in den knast
Wenn sie weiter machen sollten, ja, abgesehen davon habe ich gelesen dass für eine blose IP herausgabe mehrer hunderte Euros fällig werden, dann fallen Gerichtskosten an usw. also wegen einem Album oder sonstiges (in den kommenden Jahren) dürfte sich der jenige der Anklagen möchte das ganze 2 mal überlegen wen er anklagen will und ob es wirklich nötig ist. Ach ja vom Knast ist garnicht die rede, hast du es von den Kinoclips aufgefangen? Raubkopierer->5J Knast? Schwachsinn.

Ah ok da hab ichs:

Zitat

Auf der anderen Seite wurde auch ein Höchstbetrag für Abmahnungen in einfachen Fällen (ohne gewerbliches Ausmaß) festgelegt. Demnach dürfe eine erste Abmahnung den Wert von 100 Euro nicht überschreiten – ursprünglich gefordert, und auf Drängen der Industrie verworfen, wurden 50 Euro als Höchstbetrag für Abmahnschreiben. Ebenfalls unklar ist, wie viel der Rechteinhaber für die Bereitstellung von IP-Adressen bezahlen muss. Zwar wurde ein Betrag von 200 Euro festgelegt, den der Rechteinhaber vor Gericht zu leisten hätte, ob damit jedoch einzelne IP-Adressen erkauft würden oder ganze Listen mit Internetkennungen, ist bisher nicht bekannt. Die nächsten Monate werden somit erst zeigen müssen, wie das neue Gesetz interpretiert und umgesetzt wird.
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Freitag, 5. September 2008, 16:52

Re: Gerichte erteilen Freibrief zur Jagd auf Filesharer

nein wenn der zu bestrafende nicht zahlen kann muss er immer ersatzleistungen erbringen das heisst entweder wird irgendwas gepfändet oder sozialstunden oder eben knast....
... aber dass die strafe so gering ist (100 €) hat sich das ja wohl erledigt
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Freitag, 5. September 2008, 17:57

Re: Gerichte erteilen Freibrief zur Jagd auf Filesharer

Ja, das ist klar, eig. bei der geringen Strafe wärs wohl dann irgend eine Arbeit bei der Stadt, Straßen kehren oder sonstiges...

Aber dass ja auch nur wenn man die niedrige Strafe nicht abzahlen kann.. Also kann man Gefängniss Aufenthalte schonmal ausschließen, dennoch bin ich gespannt was sich dadurch ändern wird.
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Dugster

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Freitag, 5. September 2008, 19:02

Re: Gerichte erteilen Freibrief zur Jagd auf Filesharer

das mit den 5 jahren gilt nur für leutz, die ihre gebrannten cd´s auch verkaufen. :idea:
Menschen sind mit Monsterguss überzogene Monster mit Monsterfüllung

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Freitag, 5. September 2008, 19:09

Re: Gerichte erteilen Freibrief zur Jagd auf Filesharer

Dies ist wohl eher eine Gesetzesänderung auf dem Gebiet wo du eben keine Gefängniss Strafen erwarten wirst. Und das mit den "gewerblichen Ausmaß" also je nach dem welchen Umsatz du damit erzwingst, kommt auch dementsprechend eine Strafe, allerdings hat das nichts mit den "kleinen Fischen" zu tun die mal einige Alben usw. laden. Also ich glaube mit diesen 5 Jahren Gefängniss kram bei "Gewerblichen Ausmaß", gab es vor kurzem ebenfalls eine Gesetzesänderung, abgesehen davon, "Gewerbsmässig" ist ein seeeehr dehnbarer Begriff (10 Lieder? 100 Lieder? Bei Verkauf? Beim gratis-weitergeben?)...
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