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Grizzly

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Mittwoch, 18. August 2010, 14:14

Bing gegen Google

"Google einfach nach" Wer kennt diesen Satz denn nicht? Mittlerweile hat sich die Suchmaschine namens Google zum "Muss" entwickelt. Kaum ein Mensch spricht noch über AOL, Lycos oder AltaVista. Klar ist das es unzählige Dienste für die Suche gibt, doch es werden die Wenigen gebraucht. Seit Juni 2009 ist eine neue Suchmaschine vom Riesenkonzern Microsoft online. Die "Bing" getaufte Suchmaschine sollte dadurch die Suchmaschine Live Search ersetzen.

Nun hat Bing dieses Jahr seinen ersten Geburtstag gefeiert. Laut den aktuellen Statistiken, kann man einen erhöhten Anstieg der Bing-Suchmaschinenbenutzung feststellen. Wobei der Anteil der Google-Nutzung etwas zurückging. Doch warum ist dies der Fall?

Ich habe eine Recherche gemacht und mich mit dem Thema etwas auseinander gesetzt. Google hat immer den größten Anteil an Nutzung gehabt. Der Anteil war im Juni 2009 bei über 81 Prozent. Auf den zweiten Platz war Yahoo mit einem Anteil von 9,21 Prozent gefolgt von Bing mit einem Anteil von 5,31 Prozent. Bing hat sich also schon zu Beginn des Dienstes den Dritten Platz gesichert. Mittlerweile schaut die Sache ganz anders aus. Bing konnte sich einen guten zweiten Platz sichern mit einem Marktanteil von rund 11 Prozent. Somit verdrängt Bing die Suchmaschine Yahoo mit dessen Marktanteil von 6,1 Prozent auf den dritten Platz. Google ist aber auch gefallen. Zwar ist die Suchmaschine immer noch auf Platz eins und hat einen sehr großen Vorsprung, jedoch ist der Weltweite Marktanteil auf etwa 75 Prozent gesunken. Das macht 6 Prozent weniger im Vergleich zum letzten Jahr.

Könnte der Grund für das Sinken der Anteile bei Google der sein, dass die Menschen vorsichtiger geworden sind? Google macht immer mehr Schlagzeilen. Eingriff in die Privatsphäre hier, Eingriff in die Privatsphäre da, solche Aussagen machen die Menschen Vorsichtiger. Immerhin macht Google den meisten Gewinn durch die Benutzer selbst. Rund 60% aller Online-Werbungen laufen über Google.

Doch was genau hat das mit Privatsphäre zu tun?
Diese Frage ist ganz einfach zu erklären. Jeder der ein Account bei Google hat, erlaubt im prinzip den Einblick in die Privatsphäre. Derjenige der bei Google etwas sucht und zugleich mit dem Account eingeloggt ist, gibt informationen preis. Immerhin weiß Google dann was Dich interessiert und was Du willst. Somit wird die passende Werbung plaziert. Wenn der Benutzer sogar eine Google-Mail hat (GMail) dann werden ihm sogar (spam)Mail geschickt, die ebenfalls Werbung zu den interessierenden Themen, die man ja "gegoogelt" hat, enthält. Klar ist das eine "kleine" Sache, mit der man sogar noch Leben könnte.

Doch wie sieht es denn mit den neuen Betriebssystem Android OS aus? Wer sich ein Gerät mit diesem System kauft, will wohl kaum auf den Marktplatz verzichten. Doch um dort Apps zu bekommen, muss ein Google-Konto her. Und genau damit wird wieder in die Privatsphäre eingegriffen. Denn so weiß Google noch mehr. Der Konzern kann sogar sagen wo Du Dich gerade befindest. Vielleicht wird es irgendwann sogar so weit sein, dass jemand in einer Bar hockt und das Handy rausholt, ein Bild von einer Person macht und nach dieser "Googelt". Dann stehen die ganzen Informationen zur Person wie Anschrift, Alter, Name etc. zur verfügung. Ist das nicht ein Grund abstand zu nehmen von diesem Konzern? Hinzu kommen natürlich die Geschichten über Google StreetView.

Den genauen Grund kann ich persönlich nicht nennen sondern nur spekulieren. Jedoch könnte das für den ein oder anderen Grund genug sein auf eine Alternative, vielleicht Bing, umzusteigen. Doch genug zu Google, schauen wir uns doch mal Bing an.

Bing, "Ich muss mal Bingen"? Nun ja wie dem auch sei, Bing ist, laut Microsoft, gar keine Suchmaschine sondern eine "Entscheidungsmaschine". Da Bing Helfen soll Entscheidungen wie z. B. "Was kauf ich heute" zu treffen. Im Grunde sind beide Suchmaschinen fast gleich aufgebaut, es gibt Bilder, Videos, Suche und Maps. Natürlich gibt es noch mehr, jedoch sind dies die wahrscheinlich wichtigsten.

Bing kann außerdem mit der Video und Bildersuche überzeugen. So kann man mit Bing bei der Videosuche mit der Maus über ein Video "drüber" fahren und das Video startet. Sobald man die Maus vom Video weg hat, stoppt das Video. Doch wie genau greift Microsoft in die Privatsphäre ein? Nun ja, auch hier kann man bestimmt viel erzählen. Jedoch ist bisher recht wenig bekannt. Jedoch sind die Datenschutzrichtlinien deutlich besser als bei Google. Außerdem war noch kaum ein Fall bekannt gewesen, dass Bing in die Privatsphäre anderer "schaut".

Bing selbst kann nicht nur mit der Schnelligkeit - die fast gleich mit Google ist - punkten, sondern auch mit den ständig wechselnden Hintergrundbildern und der Möglichkeit eigne Hintergrundbilder zu erstellen. Dies sei wohl am meisten bei Frauen beliebt und begehrt. Doch wie schaut es mit der Suche aus? Bing Filtert die Seiten ganz anders. So hat man z. B. bei der Eingabe "base4u" bei Google in etwa 581.000 Beiträge, Bing liefert grad mal 216 Ergebnisse. Wobei Base4u.de nicht einmal auf der ersten Seite vermerkt ist. Bei Google hingegen ist base4u.de gleich auf den ersten Platz. Nun ja jetzt ist Base4u kein "normaler" begriff. Wie sieht es denn mit einem "besseren" Begriff aus? Nehmen wir doch mal "Microsoft"

Bing liefert 268 Mio. Ergebnisse und Google 331 Mio. Ergebnisse. Wie wir sehen hat Microsoft bei dem "eigenen" Begriff sogar weniger Ergebnisse. Doch heißt es auch dass Bing schlechter ist? Nicht unbedingt. Denn wie schon gesagt, Bing verwendet da einen anderen Filter, welches für den ein oder anderen besser erscheint. Letzten Endes ist es jedem selbst überlassen welche Suchmaschine man verwendet. Wenn man mehr auf Privatsphäre aus ist, so ist Bing wahrscheinlich die beste Alternative. Wem alles egal ist, kann bei Google bleiben. Ich hoffe ich konnte mit diesem Artikel etwas mehr Einblick in die Konzerne und ihre Suchmaschinen bringen.

Denn eins ist eigentlich klar, egal ob Google oder Microsoft, beide sind Mächtig genug um in die Privatsphäre zu blicken ;)

PS:Mit diesem Tool, kann man mit einer Abfrage beide Suchmaschinen verwenden
»Grizzly« hat folgende Dateien angehängt:

2

Donnerstag, 4. November 2010, 13:48

Klasse Seite, vielen Dank für den Post.
Werde gelich mal schauen wie meine Seiten gegeneinander ranken. Aber es ist natürlich kein Geheimnis, dass die Bewertungsalgorithmen von Google die ausgefeilsten sind. Meine Frau hat mir glücklicherweise eine Packung Priligy bestellen.


Love

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ramon88« (21. Januar 2011, 19:12)


Dugster

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3

Donnerstag, 4. November 2010, 18:56

es gibt auch Ökosuchmaschinen die sicher die Privatsphäre nicht beeinrächtigen:


http://ecosia.org/ (rettet den Regenwald)
http://forestle.de/ (rettet den Regenwald)
http://ecocho.ca/ (pflanzt Bäume)