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Grizzly

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Donnerstag, 22. April 2010, 08:34

Windows Lizenzmodelle

Sehr viele nutzen das Microsoft Betriebssystem, egal ob Privat oder Geschäftlich, doch sehr wenige wissen etwas über das Windows Lizenzmodell bescheid. Im Folgenden werde ich euch das alles etwas näher bringen. Es gibt dazu auch eine PDF-Datei und eine Power Point Präsentation von meinem Referat/Handout

1. Allgemeines zu Lizenzen
Da Software keine Ware, wie z. B. ein Fernseher oder Computer, ist, kann man diese auch nicht kaufen. Man muss die Software lizensieren. Eine Software liefert keinen richtigen Wert, sondern nur das Wissen des Menschen der die Software geschrieben bzw. programmiert hat. Daher bekommt man nicht das Eigentum am Wissen, sondern nur das Recht zum Nutzen der Software. Eine Lizenz erlaubt es einem das Programm zu nutzen, es anzuzeigen, auszuführen oder auf andere Weise damit zu interagieren. Dabei muss eine Lizenz nicht unbedingt Support, Handbuch oder sogar Hardware beinhalten. Was mit der Software erlaubt ist, wird in der Software Lizenzbestimmung geregelt und muss zur Benutzung akzeptiert werden. Oft wird die Bestimmung auch EULA (End User License Agreement) genannt (zu deutsch: Endbenutzer-Lizenzvertrag). Microsoft nennt es allerdings „Microsoft Software License Terms (MSLT)“.

2. Lizenzen die Microsoft anbietet

In den Microsoft Volumenlizenzprogramme gibt es fünf Typen von Lizenzen: License, License and Software Assurance Package (L&SA), Software Assurance, Monatliches Abonnement (Subscription) und Step-Up.

3. License
Unter „License“ versteht man eine Lizenz die für eine spezifische Version und Edition der Software steht. Das heißt man hat nur diese Version/Edition und man kann kein (kostenloses) Upgrade vornehmen.

4. Software Assurance
SA bietet Microsoft Kunden ein komplettes Angebot aus Software, verbunden mit zahlreichen Service Leistungen (Software Assurance Services) wie z. B. Telefonsupport, Services durch Partner oder Training und IT-Tools. Damit bieten sich dem Kunden Planbarkeit, Flexibilität und Transparenz, Software je nach Bedarf im Unternehmen einzusetzen. SA ist in dem “Microsoft Volumenlizenzprogramme” Open License, Open Value, Open Value Subscription, Select License, Enterprise Agreement und Enterprise Agreement Subscription erhältlich. Man hat mit SA einen Anspruch auf ein Upgrade.

5. License and Software Assurance Package (L&SA)
Bei L&SA erwirbt man die aktuelle Version einer Software und zudem alle Nachfolger-Versionen, innerhalb der Vertragslaufzeit. Im Allgemeinen ist L&SA, wie der Name schon sagt, ein Erwerb der Lizenz „License“ und „Software Assurance“.

6. Monatliches Abonnement (Subscription)
Subscription ist eine Lizenz für Produkte und Services, die als monatliches Abonnement in den Volumenlizenzprogrammen angeboten werden.

7. Step-Up
Wenn man von einer niedrigeren Edition auf eine höhere Edition wechseln will, braucht man dazu eine Step-Up Lizenz.

8. Client Access License (CAL)
Wenn man eine Instanz auf einer Serversoftware gleichzeitig ausführen will, braucht man eine Serverlizenz. Deshalb benötigt man für jedes Gerät bzw. für jeden Nutzer eine CAL. CAL ist keine Software, sondern ein Nutzungsrecht zum benutzen der Serversoftware. Es gibt pro Nutzer und pro Gerät CAL’s und sie müssen immer dieselbe oder eine höhere Version aufweisen können. D. h. ein Windows Server 2003 muss eine Windows Server 2003 CAL oder Windows Sever 2008 CAL haben. Es ist immer nur eine CAL für jeden Nutzer bzw. jedes Gerät für beliebig viele Instanzen der Serversoftware erforderlich. Eine CAL muss einem Gerät oder Nutzer dauerhaft zugewiesen werden, mit Ausnahme von Vertretung bzw. nicht in Betriebnahme.

9. Windows 7 Lizenvergleiche

Windows 7 Doppelpack (License)
2 x Windows 7 DVD (32/64 Bit Version) mit Handbuch (in einer Box), kostenloser Support

Windows 7 OEM (Original Equipment Manufacturer)
Windows 7 DVD in einer “Papierhülle“ und einer Bitarchitektur (32 ODER 64 Bit). Kein kostenloser Support (Im übrigen muss bei der OEM-Lizenz KEINE Hardware vorliegen, es war früher einmal so, doch mitlerweile kann man eine OEM kaufen ohne Hardware)

Windows 7 System-Builder (SB)
Wie OEM

Bei den oben genannten Typen, erhält man immer Windows 7. Bei OEM und SB muss man sich vorher entscheiden, welche Bitarchitektur man benötigt und man hat auch kein Handbuch. Doch dafür kann man fast 130 Euro sparen. (Genauen Preise entnehme PowerPoint Präsentation)
»Grizzly« hat folgende Dateien angehängt: