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Dr. Green

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Freitag, 19. Januar 2007, 08:22

Katzen

Die Katzen (Felidae) sind eine Familie aus der Ordnung der Raubtiere (Carnivora) innerhalb der Überfamilie der Katzenartigen (Feloidea). Obwohl ihr monophyletischer Ursprung heute als gesichert gilt, sind die genauen verwandtschaftsverhältnisse innerhalb der Katzen noch umstritten.

Merkmale

Körperbau
Im Erscheinungsbild und im Verhalten ähneln die meisten Katzenarten der weit verbreiteten Hauskatze. Sie haben geschmeidige Körper, ein weiches Fell, kurze Gesichter und relativ kleine Schädel. Am stärksten weicht hiervon der Gepard mit seinem eher hundeähnlichen Körper ab. Alle Katzen besitzen einen Schwanz, der beim Halten des Gleichgewichts behilflich ist und auch zur innerartlichen Kommunikation benötigt wird. Bei einigen Katzenarten wie z.B. dem Luchs ist der Schwanz allerdings stark verkürzt. Im Gegensatz zu dem relativ einheitlichen Körperbau variiert das Größenspektrum der Katzenarten erheblich. Es reicht von etwa 30 cm Kopf-Rumpflänge bei der Schwarzfußkatze Südafrikas bis zu über 200 cm bei Arten der Gattung Panthera.


Augen
Wie bei allen Raubtieren sind die Augen - zum räumlichen Sehen - nach vorne gerichtet. Die Augen der Katzen sind im Verhältnis zum Schädel relativ groß. Die Pupillen der Katzenaugen sind in ihrer Öffnungsgröße stark veränderbar, bei hellem Umgebungslicht sind die Pupillen bei Kleinkatzen senkrecht schlitzförmig, bei anderen Katzenarten klein und rund, bei Dunkelheit sind die Pupillen extrem weit geöffnet. Katzen verfügen über eine reflektierende Schicht (Tapetum lucidum) hinter der Netzhaut im Auge, die jene Lichtanteile, die die Netzhaut durchdrungen haben, zurückspiegelt, so dass diese noch ein zweites Mal auf die Netzhaut treffen. Diese Schicht bewirkt neben einer verbesserten Dämmerungssicht auch eine Reflexion des auffallenden Lichts auf die Augen in der Dunkelheit (vergleiche auch Katzenauge als umgangssprachliche Bezeichnung für Reflektoren). Das Stäbchen/Zapfenverhältnis der Netzhautrezeptoren liegt bei etwa 63 zu 1 (vergleiche beim Mensch: 20 zu 1), variiert jedoch sehr stark zwischen dem Zentrum der Netzhaut (10 zu 1) und der Peripherie (200 zu 1). Katzen sehen daher auch bei wenig vorhandenem Umgebungslicht (Dämmerung, Nacht) noch sehr gut. Farben werden von Katzen nur eingeschränkt wahrgenommen, völlig farbenblind sind sie jedoch nicht. Da die Katze ihre Augen kaum nach links oder rechts bewegen kann, muss sie, um in eine andere Richtung sehen zu können, ihren Kopf bewegen. Durch die nach vorne gerichteten Augen ergibt sich eine starke Überschneidung der Sehachsen, was ein besseres räumliches Sehvermögen bedeutet. Der Sichtwinkel der Katze beträgt 200 bis 220°.

An der Größe der Pupillen lässt sich die Stimmung der Katze ablesen: Sind die Pupillen weit geöffnet, so spricht dies für Abwehrhaltung, sind die Pupillen stark verkleinert, für aggressive Stimmung.


Tasthaare
Die Tasthaare (zool. Vibrissen) kennzeichnen die Katze als vorwiegend nachtaktives Tier. Katzen verfügen über Tasthaare insbesondere an der Schnauze, jedoch auch über den Augen und am Unterarm. Die Vibrissen werden durch Luftbewegungen in Vibrationen versetzt, die über Sinneszellen an den Tasthaarwurzeln in ein räumliches Bild der Umgebung umgesetzt werden - Katzen "sehen" dadurch zumindest grobe räumliche Strukturen ihrer direkten Umgebung auch in völliger Dunkelheit. Die Vibrissen sind bereits bei Neugeborenen vollständig ausgebildet, was die Wichtigkeit des Tastsinnes deutlich macht.


Ohren
Die Ohren der Feliden stehen aufrecht, sind spitz bis rundlich und können in verschiedene Richtungen gedreht werden. Sie verfügen über ein ausgezeichnetes Gehör. Der Frequenzbereich geht hierbei bis etwa 65.000 Hz, was den des Menschen um mehr als das Dreifache übersteigt. Die Ohren einer Katze lassen sich unabhängig voneinander in einem weiten Radius drehen, wodurch es ihr möglich ist, Beutetiere gut hörmäßig in der Richtung zu lokalisieren und selbst bei Dunkelheit durch einen gezielten Sprung zu "erwischen". Die Ohrmuscheln der Katze sind mit Ohrhaaren besetzt, um das Eindringen von Fremdkörpern zu verhindern. Die Stimmung der Katze lässt sich auch an den Ohren ablesen: Angelegte Ohren bedeuten zum Beispiel Verteidigungsbereitschaft.


Zunge – Geschmackssinn
Die Geschmackserkennung muss bei Katzen präzise und schnell erfolgen, da diese ihre Nahrung nicht kauen. Die Geschmackserkennung ist nötig, um verdorbene oder ungenießbare Nahrung zu erkennen. Die Zunge ist rau, da diese mit Papillen besetzt ist. Die zentralen Papillen sind mit Dornen besetzt, die zum Körper hin zeigen. Diese Dornen dienen zum Kämmen des Felles oder zum Abschaben des Fleisches von Knochen. Die vorderen Papillen dienen der eigentlichen Geschmackswahrnehmung. Dies betrifft vor allem sauer, salzig und bitter. Die Zunge wird auch als „Schöpfkelle“ beim Trinken verwendet.

Katzen können süß nicht schmecken. Den Tieren fehlen Teile des Gens, das die Informationen für eine Hälfte des Erkennungsproteins für "süß" trägt, haben amerikanische Forscher entdeckt. Die Folge ist ein funktionsunfähiger Rezeptor in den Geschmacksknopsen der Katzenzunge.


Gebiss

Gebiss einer Katze
Krallen der KatzeOber- und Unterkiefer sind mit einem Scharniergelenk verbunden. Das Gebiss besitzt 30 (Zahnformel: OK: 3-1-3-1; UK: 3-1-2-1) Zähne und ein Diastema. Die Diastema ermöglichen es, dass die Eckzähne (Canini) beim Schließen des Maules aneinander vorbeigleiten können. Die Eck- oder Fangzähne dienen zum Packen und Festhalten der Beute. Die Reißzähne dienen zum Abbeißen von Fleischstücken, die ohne weitere Zerkleinerung geschluckt werden. Die Reißzähne werden durch den vergrößerten letzten Vorbackenzahn (Prämolar) und dem ersten Backenzahn (Molar) gebildet. Sie besitzen zackige Spitzen, die beim Beißen aneinander vorbeigleiten.


Krallen
Katzen sind Zehen- sowie Kreuzgänger und haben an den Vorderpfoten fünf und an den Hinterpfoten vier Zehen. Mit Ausnahme der Geparden - diese können ihre Krallen nur zum Teil einziehen Flachkopfkatze und Fischkatze besitzen alle Katzen "ausfahrbare" Krallen. Diese werden nur bei Gebrauch durch Anspannen bestimmter Muskeln ausgefahren, damit sie sich beim Laufen nicht abnutzen, sondern scharf bleiben. Bei Nichtgebrauch bleiben sie in Hautscheiden. Das unwillkürliche Ausfahren der Krallen wird durch Sehnen im Zeheninneren verhindert. Zusammen mit den eingezogenen Krallen und den stark gepolsterten Zehen können Katzen sich gut an die Beute heranschleichen. Der Tastsinn an den Pfoten ist sehr stark ausgeprägt, ein Grund aus dem Katzen Gegenstände auch mit den Pfoten untersuchen.


Verbreitung
Katzen sind auf allen Kontinenten mit Ausnahme der Antarktis verbreitet, in Australien und Ozeanien jedoch lediglich durch Siedler eingeführt worden. Nördlich des 70. Breitengrades kommen keine Katzen vor.


Sozialverhalten
Die meisten Katzenarten sind Einzelgänger. Männliche und weibliche Tiere kommen lediglich zur Paarung zusammen und trennen sich anschließend wieder. Ausnahmen bilden hier insbesondere die Löwen, die in größeren Rudeln leben, sowie kleinere Gruppen zusammenlebender Männchen bei den Geparden.


Ernährung
Katzen ernähren sich fast ausschließlich von Fleisch, während viele andere Raubtiere Allesfresser sind. Katzen sind hochspezialisierte Raubtiere, zumeist Ansitzjäger, die ihrer Beute auflauern. Lediglich der Gepard ist in der Lage, die Beute auch über längere Strecken zu verfolgen. In freier Natur bevorzugen die meisten Katzen lebend gefangene Beute und fressen nur in Ausnahmefällen Aas.

Quelle: Wikipedia

Hier könnt ihr verschiedene Infos über Katzen reinstellen. Oder einfach eure Lieblingskatzenart posten. :)
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2

Freitag, 19. Januar 2007, 08:32

Der Sibirische Tiger ist die größte Unterart des Tigers. Weibliche Exemplare sind in der Regel wesentlich kleiner und leichter als männliche. Die Kopf-Rumpflänge beträgt 1,80-2,90 m; die Schwanzlänge ca. 100 cm, die Schulterhöhe bis 115 cm. Somit ist er größer als der Königstiger, der den zweiten Platz in der Tigergattung einnimmt. Er wiegt zwischen 100 und 320 kg.
Die Grundfarbe seines Fells ist gelblich, der Bauch und die Ansätze der Flanken weiß. Seine Streifen sind dünn und lang.
Da es in seiner Heimat bis zu minus 45° Celsius kalt wird, schützt ihn ein dickes und langes Fell. Im Sommer ist es allerdings wesentlich kürzer als im Winter. Darunter verbirgt sich am Bauch und an den Flanken eine bis zu fünf Zentimeter dicke Fettschicht, die ihm zusätzlich hilft, extreme Kälte zu überleben.


Ich hab noch nie gesehen wie sich tiger strecken :o
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TigerX

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Montag, 22. Januar 2007, 23:18

Schönes Thema :)

Oh ein Tiger einer meiner Lieblingstiere (wer hätte das gedacht). Die sind einfach sowas von cool.

Zitat

Ich hab noch nie gesehen wie sich tiger strecken
Ich ehrlich gesagt auch nicht :shock: schaut ja besser aus als bei Hauskatzen 8)

Ein sehr interessantes Video (Tiger attackieren nen Elefanten) Ist aber net vollständig das Video.

Lioness vs Elephant

Monkey Kicking Tiger Ass

Mal paar nette Bildchen von Tigern:

Wie poste ich richtig? Nachdem du Google, die FAQ und die Suchfunktion erfolgreich ignoriert hast, erstellst du zwei bis fünf neue Themen in den falschen Unterforen mit kreativen Titeln und undeutlichen Texten, unter denen sich jeder etwas anders vorstellen kann.

Angel Lady

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4

Freitag, 6. Juni 2008, 23:37

Re: Katzen

Pampaskatze

Wissenschaftliche Bezeichnung:
Lynchailurus pajeros

Natürliche Verbreitung:
Südamerika

Die Pampaskatze zu beschreiben, ist fast unmöglich, denn diese im westlichen, mittleren und südlichen Südamerika beheimatete Katze hat zahlreiche Unterarten ausgebildet, die jeweils unterschiedlich aussehen.

Gestalt Gemeinsam sind allen die Größe, die etwa der unserer Hauskatzen entspricht, und die spitzen Ohren, die als einmalig für die Katzen Südamerikas anzusehen sind. Diesen Ohren fehlen aber stets die Haarbüschel an den Spitzen, wie wir sie etwa von den Luchsen kennen. In der Fellbeschaffenheit und Färbung variieren die Pampaskatzen von einem sehr langhaarigen, seidigen Fell mit langer Rückenmähne, die im aufgerichteten Zustand auch Menschen Furcht einzuflößen vermag, bis zu spärlichem, borstig-struppigem Haar gänzlich ohne mähnenartige Bildungen. Die Färbung wechselt von Silbergrau bis zu düsterem Braun und ist fast stets vielgestaltig gefleckt.

Lebensweise und Ernährung Wie der Name schon andeutet, sind Pampaskatzen Tiere der offenen Landschaften, die baumarme Steppengebiete als reine Bodenbewohner besiedeln. Nur selten wird man sie auf einem Baum kletternd antreffen. Ihre Nahrung dürfte in der Hauptsache aus kleinen Nagern, Vögeln, Insekten und Reptilien bestehen. Ihre Lebensweise ist noch nicht erforscht. Auch über den Bestand und den Grad ihrer Gefährdung liegen keine Erkenntnisse vor.
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Was nützt die Liebe in Gedanken? Verlieb dich immer wieder neu!!