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m@dd!n

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Freitag, 12. August 2011, 11:11

Methan-Pegel steigt langsamer als gedacht

Methan ist eines der schlimmsten Treibhausgase, es ist sogar 20 mal so stark wie Kohlendioxid. Es gelangt durch defekte Piplines, Müllhalden, Bergwerke, Sümpfe Rinder, Reisfelder, usw. in die Luft.

Seit Anfgang der Industrialisierung hat sich die Methan-Konzentration in der Atmosphäre ca. verdoppelt. Jährlich stiegt die Emmission. Doch seit ca. 30 Jahren steigt die Methan-Konzentration unerwartet langsam, obwohl jährlich immer mehr fossile Brennstoffe verbraucht und immer mehr Lebensmittel benötigt.

Zwei Forscherteams haben nun zwei unterschiedliche Lösungsansätze für dieses Rätsel, die sich jedoch gegenseitig ausschließen, wobei jedoch beide Teams darüber einige sind, dass der langsamere Anstieg durch Menschenhand hervorgerufen wurde.

Lösung Team 1:
Das erste Team glaubt, dass sich die Produktion von fossilen Brennstoffen sich so Verändert hat, dass das Methan nicht in die Luft entweicht, sondern aufgefangen wird, denn Methan ist ebenso ein wertvoller Energieträger und kann gewinnbringend verkauft werden. Die Landwirtschaft hat nach der Meinung des ersten Forscherteams wenig mit dem geringeren Anstieg zu tun. Es sind wohl eher die Energie-Firmen, die sich vermehrt um die Instandhaltung der Piplines kümmern oder z.B. in Bergwerken das Grubengas auffangen und verkaufen.

Lösung Team 2:
Team 2 ist dagegen der Meinung, dass die Industrie keinen Beitrag zur Veringerung des Anstiegs geleistet hat. Sie sind eher der Meinung, dass die Asiatischen Reisbauern daran "Schuld" sind, dass weniger Methan freigesetzt wird. Sie erklären sich dies damit, dass die Reisbauern immer mehr von organischem Mist auf Kunstdünger umsteigen und so weniger Methan erzeugende Bakterien auf die Felder gelangen, außerdem werden die Felder nicht mehr so lang überflutet, wie früher, was die Methan-Produktion der schon im Boden vorhandenen Bakterien abschwächt.

Das Problem ist nun, dass sich beide Theorien gegenseitig auschließen. Der wissentschaftliche Direktor des Max-Planck-Instituts in Jena, hat die beiden Teams nun nach Deutschland zu einem Workshop eingeladen. Die Forscher der Teams und die des Instituts werden dann versuchen, die Daten der Forschungsarbeiten nochmal durchzugehen und die beiden Theorien so zu bearbeiten, dass sie sich beide nicht mehr ausschließen. Weitere Ergebnisse erhoffen sich die Forscher von einem Satelliten der 2014 ins All geschossen werden soll. Er wird dann die Methan-Konzentration der Atmosphäre überwachen.

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A.J.

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Freitag, 12. August 2011, 15:29

Also ich bin für Lösung von Team 1. Die zweite scheint mir zu sehr "zusammen gesponnen zu sein" ^^ Klar in China gibt es viele Reisfelder, nur juckt es die Chinesen in den Bergen nicht was Methan ist usw, die wollen einfach überleben. Wenn es keinen weiteren Vorteil gäbe, dass sie umgestiegen sind, dann ist die Lösung von Team 2 für mich sinnfrei.

m@dd!n

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Freitag, 12. August 2011, 19:12

Das Methan aus der Landwirtschaft (Reisfelder sowie Rinderzucht etc.) ist nicht zu verachten, des is schon einiges, aber am plausibelsten find ich eig. eine Lösung aus beiden. Ich versteh nich ganz warum die sich gegenseitig ausschließen. Es könnte genauso gut beides daran Schuld sein.

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