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Dienstag, 10. Januar 2012, 18:38

Die alltägliche Motivation

" Eigentlich müsste ich jetzt... lernen/ arbeiten/ Mutti anrufen/ kochen/ putzen/ einkaufen/ noch zur Post/ jemandem helfen/ endlich mal xyz erledigen....."

Wer kennt das nicht? Die Motivation fehlt. Aber was ist eigentlich Motivation?

Zitat

Motivation bezeichnet das auf emotionaler und neuronaler Aktivität (Aktivierung) beruhende Streben des Menschen nach Zielen oder wünschenswerten Zielobjekten. Motivation steigert die Handlungsbereitschaft und ist somit eine „Triebkraft“ für Verhalten.


Woran liegt es aber, dass man so oft so unmotiviert ist? Wir wollen unsere Ziele doch erreichen? Wer will das nicht?
Schließlich funktionieren manche Sachen doch sehr gut. Aber nur, wenn sie Spaß machen!
Wer gern in seiner Freizeit malt, der macht das freiwillig und aus Spaß. Wer gerne Beachvolleyball spielt, hat Vergnügen daran.
Sobald aber der Hobbyzeichner /- sportler MÜSSEN (zB Kunst und Sport in der Schule), WOLLEN sie nicht mehr.
Denn die meisten Menschen verbinden ihre Ziele/ zu erledigenden Aufgaben mit Anstrengung, Zeitaufwand, Ärger, (siehe oben) Zwang oder haben Ängste.
Faul bleiben ist einfacher:

" Es ist doch viel bequem einfach weiter fernzusehen statt jetzt aufzustehen und die Gartenarbeit zu erledigen!"
" Die Post ist so weit weg!"
" Da muss ich mich ja extra umziehen!"
" Zocken macht viel mehr Spaß als lernen!"
" Den Sport lass ich heute mal ausfallen, der ist mir zu anstrengend!"
" Jeden Tag so früh Schule, ich bleib daheim, denn ich will weiterschlafen!"

Das sind unsere Ausreden. Natürlich die, die vom inneren Schweinehund kommen.
Unser Verstand sagt uns zwar, dass es nicht so sinnvoll ist alles aufzuschieben, dass man sogar große Probleme deswegen bekommen könnte, aber unsere Bequemlichkeit kann er meist nicht besiegen.


-> Was also dagegen machen?

Es gibt zahlreiche Tipps im Internet, Fachbüchern, bei Psychologen ect...
Doch sind es fast überall die gleichen, und helfen tun sie auch nicht. Und wenn, dann nur kurzfristig.

Die am häufigsten empfohlenen Tipps & warum sie scheitern bzw. langfristig nichts bringen:

- Prioritäten setzen: alles wichtige sofort, der Rest später. ( Aufschieberitis einer neuen Generation. Jeden Tag kommen neue, sehr wichtige Aufgaben hinzu. Die unwichtigen werden so lange nach hinten verschoben bis man sie vergisst.)

- rausfinden was einen motiviert: zb. Motivationsvideos gucken -> Sport, An frühere Erfolge denken -> viele Bereiche, uä (Wenn man jedes Mal, wenn man unmotiviert ist, das gleiche denkt, wirds langweilig -> und langeweile motiviert nicht!)

- Belohnungen:
zB: " Wenn ich das jetzt gemacht habe, gönne ich mir nachher ein Eis, Schoki, ...." ( Wird auf Dauer zu unkreativ, teuer.... Schließlich kann man sich ja nicht jedes Mal ne CD, was süßes kaufen & auch nicht jeden Abend in der Sauna entstannen - iwann wirds zu eintönig)

- Sich die Folgen ausmalen: "Wenn ich das Projekt nicht beende, werde ich gekündigt!" (Man schiebt es meistens sowieso auf den letzen Moment)

- Terminliste machen: "Montag, 17.00: Joggen mit Johann. Di: 16.30: 2 h lernen. Mi: ab 18.00: An xyz arbeiten......" (Ist den meisten auf Dauer zu anstrengen, demotiviert, soblad einige Termine nicht "fristgerecht" abgehackt wurden. Und meist denken sich die Leute: "Es kommt doch eh was dazwischen (Schwiegermutter, Unfall, Anruf, Freunde, Kinder, hier oder da Probleme).


-> Wie ist das bei euch?


Was bleibt bei euch häufig auf der Strecke?
Wisst ihr auch warum?
Was tut ihr dagegen?
Habt ihr mit eurer Methode Erfolg?


Bei mir ist das oft phasenweise:
Mal mach ich alles ohne Probleme, mal gibt es da diese Zeiten in denen ich einfach so gaar keine Lust hab.
Ich versuch mir dann meist alles etwas in Kleinigkeiten aufzuteilen um wenigstens etwas gemacht zu haben.
Oder ich setze mir einen festen Termin "Bis dahin (zB Sonntag) ist das fertig!" - Hat eigentlich den meisten Erfolg, da ich mich dadurch nicht allzu eingeengt von der Aufgabe fühle und sie flexibel in meinen Tag einbinden kann.

Zur Zeit hab ich 1000 Dinge zu tun, aber keine Lust. Ich versuchs mich dazu zu zwingen sie trotzdem zu machen. Ab und an gehts schief :D

2

Dienstag, 10. Januar 2012, 18:47

Bei mir ist das genauso... Wenn wir eine Schulaufgabe schreiben nehm ich mir immer vor das ich schon 1 Woche vorher anfange und immer nur in kleinen Abschnitten lerne. Hat bisher nie geklaptt. Hab immer frühstens 2 Tage vor der Schulaufgabe angefangen zu lernen. Und dann muss ich mich immer reinstressen das ich auch alles kapiere.

TigerX

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3

Dienstag, 10. Januar 2012, 19:35

Motivation ist mit das wichtigste überhaupt um irgendwas erreichen zu können ^^ Ich kann mich durchaus motivieren, ich schaffe es mich immer wieder z.B. sportlich zu motivieren oder iwelche Aufgaben zu erledigen, das liegt bei mir persönlich vielleicht daran, dass ich selbst auf jeden Fall was davon habe :D

Sport sowieso, ich habe spaß daran zu trainieren und weiß dass es mich fit hält und eben optisch einen "tuned" xD Da kann ich noch so kein Bock auf sport haben und mit ein bisschen hin und her nach 5 min oder so trotzdem loslegen :D Das gleiche gilt für Aufgaben bei der Arbeit die anfallen, wenn iwas auf jeden Fall erledigt werden muss und ich es nicht ausstehen kann mache ich es trotzdem mit dem Gedanken "habs dann eh hintermir und kann mich um die schönen Dinge kümmern" oder halt "bist Selbstständig, also tust es für dich selbst" :D

Das gleiche kann man auf andere übertragen für Schule und co. wird zwar schwieriger sich mit dem Gedanken "tu es halt für mich" zu motivieren, aber funktionieren kann es trotzdem. Vorallem fällt mir auf wie schnell man solche Momente "hab kein Bock auf dies und jenes" durch das anpacken vergisst und die Sache schnell abwickelt.. Dannach kommt immer wieder dieses "war doch easy?!" und das sollte man sich vielleicht zuvor vor den Augen führen und dir selbst sagen "kriegst doch schnell gebaken, also los".

Das wo ich am meisten Schwierigkeiten hab zu motivieren ist das Aufstehen, eigentlich auch das Schlafengehen xD und beides sind umso verherender in Kombination :D Da bleibt nich viel vom Schlaf übrig. Ich denk mir immer, warum schlafen gehen, was für Zeitverschwendung, obwohl die Augen von alleine zufallen oder der Kopf nickt xD
Wie poste ich richtig? Nachdem du Google, die FAQ und die Suchfunktion erfolgreich ignoriert hast, erstellst du zwei bis fünf neue Themen in den falschen Unterforen mit kreativen Titeln und undeutlichen Texten, unter denen sich jeder etwas anders vorstellen kann.

4

Dienstag, 10. Januar 2012, 21:23

Zitat

Vorallem fällt mir auf wie schnell man solche Momente "hab kein Bock auf dies und jenes" durch das anpacken vergisst und die Sache schnell abwickelt..


jopp, da haste recht. Das schwierigste ist eig immer anzufangen. ich finde, sobald man in der aufgabe drin ist, ist sie meist schnell und einfach gemacht. nur muss man sich, wie gesagt, erst zum ersten schritt in die richtung zwingen :D

Denke mir auch immer wieder mal "aufstehen! machen!" und machts dann auch. dann hat man mehr zeit für andere dinge und kann die besser genießen, statt was schönes machen und dabei immer wieder zu denken "manno... muss machen... blablabla" ^^

Dr. Green

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5

Mittwoch, 11. Januar 2012, 08:55

Zitat

Ich denk mir immer, warum schlafen gehen, was für Zeitverschwendung, obwohl die Augen von alleine zufallen oder der Kopf nickt xD

Du sprichst mir aus der Seele :xD: ich mag zwar schlafen, aber irgendwie finde ich es halt sinnlos^^

Ich denke, dass wir immer so die Probleme mit dem Lernen habe liegt daran, dass wir sehr sehr viel Aufwand für eine kurze Prüfung betreiben müssen. Wo hingegen Tiger ein Beispiel bringt wo es schnell erledigt ist und man hat lange was davon.
Das letztere bin ich eher geneigt zu machen. Wer noch?
Solange man realisiert wie viel man für die Klausuren lernen muss ist das mit dem Aufschieben ja eigentlich nicht so schlimm. Scheisse wirds erst wenn man denkt 'Aja des schaff ich auch in zwei wochen noch' und dann merkt, hey es ist doch mehr als gedacht.
The first who sent something from his Brain! :doofy:

Dugster

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6

Freitag, 13. Januar 2012, 20:25

Scheisse wirds erst wenn man denkt 'Aja des schaff ich auch in zwei wochen noch' und dann merkt, hey es ist doch mehr als gedacht.



und noch schlimmer ists wenn der schock einen so umhaut dass man garkeinen bock mehr hat :doofy: :pillepalle:


eine gute motivation ist halt auch die neugier... ist also auch eine art "belohnung" wenn man etwas heraus findet.
nur dumm wenn einen ein bestimmter bereich (schule) garnicht neugierig macht. :crazy:

erinnert mich an irgendwelche lehrer die einen histerisch irgendwelchen kram aufdrengeln und so die neugier wecken wollen. und dann fährt ein müdes gähnen durch den klassenraum :thumbsup:

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Motivation, Wille