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TigerX

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Samstag, 13. Juni 2009, 00:27

Forscher will Benzin durch Metallstaub ersetzen

Zitat

Ein griechischer Erfinder will den ultimativen Kraftstoff der Zukunft entwickeln: Anstelle von Benzin, Diesel oder Wasserstoff sollen Autos mit Metallen in Form von Nanopulver angetrieben werden. Im Idealfall werden dabei nicht einmal Abgase ausgestoßen. Die EU fördert das Projekt.



„Eine verrückte Idee“, sagt der Erfinder selbst, aber immerhin bezahlt die EU ein dreijähriges Forschungsprogramm, um die Realisierungschancen dieser Idee auszuloten. Es geht um die Frage, ob man Autos nicht mit Metallstaub anstelle von Benzin oder Diesel betreiben könnte. Athanasios Konstandopoulos, Direktor des Chemical Processes Engineering Research Institute in Thessaloniki, präsentierte diese Idee auf dem „EuroNanoForum“ in Prag. „Es ist ein völlig neuer Ansatz für Verbrennungsmotoren“, sagt der Forscher, der 2006 mit dem Europäischen Descartes-Preis ausgezeichnet wurde. Als er eine Aufstellung sah, wie viel Energie pro Gramm bei der Verbrennung verschiedener Stoffe frei wird, erkannte er schlagartig, dass Metalle wie Eisen, Aluminium oder Bor um ein Vielfaches günstiger sind als Benzin, Diesel oder gar Wasserstoff.

Seit einigen Jahren ist es möglich, Metalle als Nanopulver herzustellen, also in Form von Körnchen, die nur einige millionstel Millimeter dick sind. Damit steht Metall in einer Form zur Verfügung, die sich leicht durch Röhren und Ventile transportieren lässt und die – wichtig für die schnelle Verbrennung – eine riesige Oberfläche aufweist, an der Sauerstoff angreifen kann. „Ich stelle mir das so vor“, erläutert der Chemiker, „dass die Partikel in den Zylinder eingeblasen werden, dort werden sie oxidiert, und schließlich fängt ein Kollektor den Oxidstaub zu 100 Prozent wieder auf.“ Er wird später außerhalb des Autos mit Wasserstoff chemisch reduziert und zurück in brennbaren Metallstaub verwandelt. So schließt sich der Materialkreislauf.

Für die Umwelt hätte dieses System einige Vorteile. Verwendet man solar erzeugten Wasserstoff zur Wiederaufarbeitung des Metalloxids, wäre der gesamte Prozess nachhaltig und frei von CO*. Die Autos würden keine Abgase ausstoßen, so ließe sich die Luft in den Städten stark verbessern. Und das Metall, das als Brennstoff dienen soll, könnte aus Altmetall gewonnen werden, zum Beispiel aus alten Autos. So könnten Schrottautos ihre eigenen Nachfolger antreiben.

Konstandopoulos konnte den Forschungskommissar der EU davon überzeugen, dass es sich lohnt, das neue Konzept ausführlich zu erforschen. So wurde bereits im Mai das Projekt Cometnano etabliert, das zunächst auf drei Jahre befristet ist. Daran sind fünf Forschungsinstitute aus der EU beteiligt. Sie wollen untersuchen, wie man zur Verbrennung geeigneten Metallstaub herstellt und wie man ihn nach der Verbrennung umweltfreundlich wiederaufarbeitet.

Wenn dies mithilfe erneuerbarer Energien geschieht, „würden Metallpartikel zu einem Energieträger und böten die Möglichkeit, erneuerbare Energien in einem Medium zu speichern, das man leicht und sicher lagern und transportieren kann“, freut sich die EU-Kommission. Ob allerdings hochreaktiver und damit auch hochexplosiver Metallstaub wirklich so leicht zu handhaben sein wird, ist eine Frage, die erst noch geklärt werden muss. „Man überzieht die Partikel mit einer dünnen Oxidschicht, dann kann der Staub nicht explodieren“, meint Konstandopoulos zuversichtlich.

Außerdem soll erforscht werden, welche Kosten bei der Herstellung des Nanostaubs entstehen, ob man nicht Abfallprodukte aus der Metallindustrie nutzen kann und ob in dem gesamten Prozess Gefahren für Umwelt und Gesundheit lauern. Für die Autoindustrie würde natürlich die Frage im Vordergrund stehen, welche Modifikationen an den Verbrennungsmotoren nötig sind, um sie auf den Betrieb mit Metallpartikeln anstelle flüssiger Kraftstoffe umzustellen


Soweit eine wirklich interessante Entwicklung, ich hoffe stark dass die letzten offennen Fragen noch zu unserem gunsten geklärt werden und das ganze tatsächlich wie erhofft funktioniert und integriert werden kann. Es wäre für uns alle (abgesehen der dicken Öl Konzerne) nur vom Vorteil!
Wie poste ich richtig? Nachdem du Google, die FAQ und die Suchfunktion erfolgreich ignoriert hast, erstellst du zwei bis fünf neue Themen in den falschen Unterforen mit kreativen Titeln und undeutlichen Texten, unter denen sich jeder etwas anders vorstellen kann.

Dugster

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Samstag, 13. Juni 2009, 08:35

Re: Forscher will Benzin durch Metallstaub ersetzen

1. kann ich mir nicht vorstellen, dass "eisen und andere metalle" überhaupt ein brennstoff ist, da er keine exotherme reaktion hervorrruft
2. gibt es noch lange nicht genug regenerative brennstoffe, damit sowas überhaupt sinn hat. dann doch lieber ein elektroauto. elektro ist auf jedenfall die effektievere energie.
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Samstag, 13. Juni 2009, 19:36

Re: Forscher will Benzin durch Metallstaub ersetzen

Ich denke mal, dass Metallstaub genauso wie Mehl reagiert, wenn sich dessen Dichte verringert. Es wird dann auch hochentzündlich
Allerdings glaube ich auch nicht, dass wir so viel Metallstaub produzieren können, sodass es für sehr lange reicht.
Man muss halt immer bedenken, dass rohstoffe immer irgendwann ausgehen.
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Samstag, 13. Juni 2009, 22:16

Re: Forscher will Benzin durch Metallstaub ersetzen

naja, bezüglich ausgehen mache ich mir weniger gedanken, da der staub immer nach der verbennung also der rost aufgefangen werden soll.
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Sonntag, 21. Juni 2009, 10:34

Re: Forscher will Benzin durch Metallstaub ersetzen

besser ein motor der mit alkohol angetrieben wird entwickeln. reiner alkohol ist leicht entflammbar und brennt gut, außerdem kann es leicht hergestellt werden, nur ist es etwas teuer. und bei der verbrennung ist es sehr umweltfreundlich.
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Sonntag, 21. Juni 2009, 19:13

Re: Forscher will Benzin durch Metallstaub ersetzen

nicht nur etwas. in großen mengen wird es sau teuer
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Sonntag, 21. Juni 2009, 20:22

Re: Forscher will Benzin durch Metallstaub ersetzen

außerdem brauch man dafür die felder die man hier in deutschland nicht hat. bzw. müsste man andere felder dafür ausfallen lassen. also je mehr alcohol hergestellt wird, desto weniger felder werden für lebensmittel genutzt. demzufolge müsste man wieder wälder abholzen um platz für felder zu schaffen, so wies derzeit in brasilien der fall ist. da werden auch so einige km² im regenwald abgeholzt nur um platz für neue felder zu schaffen. übrigens hat brasilien den größten nutzungswert für ethanol betriebe fahrzeuge. also iss schon alles sehr zwiespaltig.

ich bin eher für so sachen wie solarthermische kraftwerke, welche über spiegel wasser erwärmen, dass sich ausdehnt und durch ne turbine gejagt wird. das schafft arbeit und ist umweltfreundlich und kann auchnoch ins ödland verlegt werden (wüste). daher finde ich dieses system am unproblematischten.
kam letztens auch bei gallileo.
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Sonntag, 21. Juni 2009, 22:16

Re: Forscher will Benzin durch Metallstaub ersetzen

dafür :smt023
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9

Montag, 22. Juni 2009, 13:29

Re: Forscher will Benzin durch Metallstaub ersetzen

und wie bringt man dann strom aus der wüste nach deutschland?
in deutschland wir meist nur für nutztiere angebaut und nicht für lebensmittel. für lebensmittel kommt alles meit aus ausland, denn in deutschland ist es zu teuer
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10

Montag, 22. Juni 2009, 16:13

Re: Forscher will Benzin durch Metallstaub ersetzen

ich glaub kaum, dass brot, milch und fleisch sowie äpfel aus dem ausland kommen.
der strom soll ja direkt in die autos fließen... so hab ich des verstanden
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Montag, 22. Juni 2009, 17:52

Re: Forscher will Benzin durch Metallstaub ersetzen

der strom wird nich direkt nach deutschland geleitet. sondern erstmal an andere länder. italien wäre da son andockpunkt oder spanien an der straße von gibraltar. das wär kein problem. und fast ganz europa ist vom stromnetz her miteinander verbunden. also landesgrenzen sind für strom noch lange keine grenzen. aber man hat die übertragungsverluste. umso weiter die strecke, umso mehr energie geht auch auf dem weg verloren. daher würde es wohl so ablaufen, dass deutschland im eigenen land mit fossilen brennstoffen abrüstet und sich von angrenzenden ländern versorgen lässt. und um dieses defizit auszugelcihen wird energie aus der sahara an nachbarstaaten und die die überm meer liegen verkauft.

außerdem könnte man auch vor ort wasserstoff herstellen um so die enrgie zu speichern. das würde bei großen energiemengen auch sinn machen.
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12

Montag, 22. Juni 2009, 18:22

Re: Forscher will Benzin durch Metallstaub ersetzen

Zitat von »"Dr. Green"«

ich glaub kaum, dass brot, milch und fleisch sowie äpfel aus dem ausland kommen.
der strom soll ja direkt in die autos fließen... so hab ich des verstanden

ich habe ja nicht über brot, milch und fleisch geredet
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Montag, 22. Juni 2009, 18:42

Re: Forscher will Benzin durch Metallstaub ersetzen

ja aber ich muss dr. green schon zustimmen, dass das wohl den löwenanteild am deutschen lebensmittelkonsum ausmacht. klar kommen andere artikel wie bananen nichts aus deutschland und ich galube auch nicht, dass die speiseäpfel in der kaufhalle aus deutschland kommen, aber ist nunmal fast ausschließlich kartoffeln, fleisch, gemüse und weizen, bzw. milchprodukte und die kommen fast ausschließlich aus deutschland. außerdem verkauft deutschland auch viele milchprodukte ins ausland.
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Montag, 22. Juni 2009, 19:05

Re: Forscher will Benzin durch Metallstaub ersetzen

ich sage noch mal. ich habe nicht über fleisch, milch und äpfel geredet.
klar kommt fleich und milch aus deutschland, denn die meisten felder in deutschland sind für nutztiere und wie ich es so frei interpretiere sind kühe, die fleisch und milch liefern, und schweine nutztiere.
gemüse wird zwar in deutschland auch angebaut aber der größte teil ist aus dem ausland.
und bananen sind 100% aus deutschland.
nein jetzt im ernst jeder weis das so exotische produkte aus dem ausland kommen
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Montag, 22. Juni 2009, 19:56

Re: Forscher will Benzin durch Metallstaub ersetzen

naja, iss ja auch egal. zumindest iss es aber so, dass deutschland sich größtenteils selbst versorgt. und das über die felder. aber dass lebensmittel aus dem ausland billiger sind sei nicht immer gesagt, aber die anbaubedingungen sind halt bei manchen sachen besser, aber bei manch anderen sachen wiedderum in deutschland vorteilhafter. das gemüse kommt eh meistens aus süd- und westeuropa wenn es denn nicht vom heimischen "bio"bauern kommt. und dort ists auch nicht günstiger. frankreich, italien und spanien sind keine no-name länder, die alles verschenken. und die wollen auch deutschen weizen und roggen haben. transportkosten muss man auch mit einberechnen. also iss halt son hin und her, was natürlich auch energie kostet womit wir wieder beim thema sind.
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