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TigerX

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1

Sonntag, 13. März 2011, 23:27

Die Biospritlüge

Um nicht weiter vom Erdöl abhängig zu sein, fördert die europäische Politik nachwachsende Rohstoffe. Das im Januar 2008 verabschiedete Klimapaket strebt eine Quote von zehn Prozent Biospritanteil im Benzin an. Europäische Öle sind trotz Subventionen nicht ausreichend vorhanden, um den Hunger nach Biosprit zu stillen. Deshalb wird Pflanzenöl importiert. Doch der von der EU geförderte Biosprit-Boom hat die Existenz vieler Menschen in der Dritten Welt zerstört: Durch den Anbau riesiger Palmöl-Monokulturen wird ihnen jegliche Lebensgrundlage genommen....

Wie poste ich richtig? Nachdem du Google, die FAQ und die Suchfunktion erfolgreich ignoriert hast, erstellst du zwei bis fünf neue Themen in den falschen Unterforen mit kreativen Titeln und undeutlichen Texten, unter denen sich jeder etwas anders vorstellen kann.

2

Montag, 14. März 2011, 14:48

klingt wirklich sehr interessant. Ich werd nachher mal reinschaun :)

ob Biosprit wirklich so effektiv sein könnte wie normales Benzin? E10 gehört da doch auch in die Kategorie oder? 8|

Grizzly

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3

Montag, 14. März 2011, 17:01

das ist ja "biosprit" weil dort 10% bioethanol ist. bei "normalem" Super z. B. sind es 5%

4

Montag, 14. März 2011, 17:56

ja gut, das wusste ich auch, aber gibts da etwa noch weiter experimente?
Außerdem rechtfertigt der "riesen" Unterschied von 5% noch lange keine potentiellen Motorschäden usw

TigerX

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5

Montag, 14. März 2011, 18:16

Zitat

noch lange keine potentiellen Motorschäde
Warum nicht? Ältere Autos verkraften den Anteil an Bioethanol einfach nicht, selbst einige Autos die noch 2010 produziert wurden vertragen das Zeug nicht (zwar recht wenige wie ich gelesen habe, doch dennoch). Außerdem kommt noch hinzu dass es max. 10% an Bioethanol sein dürfen, aber nicht müssen, an unserer Tanke Honda sind es gerade mal etwas über 6%. Nebenbei entsteht durch den neuen Kraftstoff mehr Wasser, was natürlich nicht gut ist und öftere Ölwechselintervale fordert, wenn man dann noch den höheren Verbrauch anschaut (0,3 durchschnitt bis zu 1 Liter bei manchen Autos auf 100 km/h) und Fakt dass es eben nicht für die Umwelt zuliebe eingeführt wurde (was soll daran bitte umweltfreundlich sein?!) dann sieht man doch es geht wieder um Geld, viel Geld.

Schwachsinnig das ganze.
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A.J.

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6

Montag, 14. März 2011, 18:32

Also das Auto von meinem Vater verbraucht nun weniger und er sagt das Auto hat mehr power. Gleiches bei meiner Mutter ihrem, da ist der Verbrauch zwar gleich aber ich bin mit dem am Samstag gefahren und der kam mir schon recht viel kräftiger vor ... Vielleicht ist das Zeug auch einfach nur schlecht gesagt worden, weil die meisten Leute sich nicht selber ein Bild machen sondern auf die Meinung anderer eingehen, die evtl. selbst keinen Plan haben.

Dugster

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7

Montag, 14. März 2011, 18:56

Also das Auto von meinem Vater verbraucht nun weniger und er sagt das Auto hat mehr power. Gleiches bei meiner Mutter ihrem, da ist der Verbrauch zwar gleich aber ich bin mit dem am Samstag gefahren und der kam mir schon recht viel kräftiger vor ... Vielleicht ist das Zeug auch einfach nur schlecht gesagt worden, weil die meisten Leute sich nicht selber ein Bild machen sondern auf die Meinung anderer eingehen, die evtl. selbst keinen Plan haben.


dass die leistung zunimmt ist durchaus möglich. wenn es sich um einen hochverdichter motor handelt, wird man sicherlich etwas mehr leistung haben, da einfach die klopfzahl bei biokraftstoffen über der von superbenzin liegt. nicht umsonst werden dragster mit methanol betankt.

der königsegg fährt auch mit biokraftstoffen etwas besser:
http://www.lets-project.com/koenigsegg-c…assenrennwagen/

die einergiedichte ist aber etwas niedriger, weshalb der verbrauch eigendlich steigen müsste. villeicht ist aber ein gewisser motorreinigungseffekt da, weshalb der verbrauch etwas sinkt.
beziehungsweise ist durch die gestiegene motorleistung auch der wirkungsgrad gestiegen, da man früher hochschalten kann.

dennoch halte ich diesen kraftstoff für nicht so umweltfreundlich wie er abgestempelt wird. und dass dadurch die lebensmittelpreise steigen und somit menschen in ärmeren ländern verhungern wird durch das pseudo-öko-image reingewaschen.

TigerX

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8

Montag, 14. März 2011, 19:09

A.J. ist das alles nicht zu viel "Gefühltes"? Ich meine wie kann man sich da sicher sein. Die Werte die ich geschrieben habe, habe ich aus ner Autozeitschrift (weiß nicht mehr welche das war), also gemessener höherer Verbrauch auf 100km/h bei unterschiedlichen Fahrzeugen. Ob die Leistung zunimmt oder der Verbrauch sinkt, kann man doch so auf Anhieb nicht 100% Sicherheit merken, man müsste schon das Auto bei identischen Bedingungen zwei mal fahren. Klingt auch irgendwie recht eigenartig, mehr Leistung bei gleichzeitig weniger Verbrauch? Das währe wohl der effizente Wundertreibstoff, die Konzerne würden werben wie die irren. Würde gern wissen ob was dran ist, aber bisher habe ich nur anderes davon gelesen und gehört.
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m@dd!n

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9

Dienstag, 15. März 2011, 12:13

Das E10 wurde ja schon vor Jahren schon mal getestet und für nicht gut befunden. Warums dann doch eingeführt wurde? Ganz einfach: Unserer liebe Autoindustrie muss ab einem bestimmten Zeitpunkt den Abgaswert von den Autos auf einem bestimmten Wert gesenkt haben. Da die Autoinsdustrie aber zu geizige ist Geld in neue Intwicklung etc. zu stecken, brauchen sie eine Möglichkeit den Wert trotzdem zu senken. Und dass schaffen die eben mit E10.

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Grizzly

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Dienstag, 15. März 2011, 12:28

aber die Spritpreise bzw. die Treibstoffart hat doch nichts mit der Autoindustrie zu tun...

m@dd!n

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Dienstag, 15. März 2011, 12:46

Nein, nicht direkt, das stimmt. Aber durch das E10 ist den Abgaswert gesunken, somit braucht sich die Autoindustrie nicht drum kümmern Motoren zu bauchen die von haus aus weniger verbrauchen und weniger ausstoßen. Deshalb hat die Autoindustrie die Regierung dazu gedrängt das E10 einzuführen. Die Wissenschaftler die das E10 damals untersuchten sagen immer noch, dass das E10 nicht empfehlenswert ist.

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Grizzly

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12

Dienstag, 15. März 2011, 13:18

Das ist doch alles bullshit, die Herstellung des E10 ist teurer und Umweltschädlicher als bei normalem Sprit...

TigerX

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13

Dienstag, 15. März 2011, 18:16

Genau, so siehts aus

•Umweltschädlicher (ganz im Gegenteil als beworben)
•Höherer Verbrauch (nochmals schlechter für die Umwelt)
•Schädlich für einige Motoren
•Teurer in der Herstellung, somit auch im Verkauf (restlicher Sprit teurer, damit e10 günstiger da steht*)
•Mehr Felder notwendig, Nahrung in den Produktionsländern = knapp. Derer Essen = unser Sprit.
•... was vergessen?

*im übrigen kommt die Verknappung von Super etc. ganz ganz gelegen für die Ölmultis. Da ja rein garnichts für die Aufklärung des e10 unternommen wurde, tankten ja nahezu die ganze Bevölkerung artig weiter Super bis es knapp wurde und da der Preis saftig ist, ist es zusätzlich ein riesiges + für die Konzerne...
Geldverdienen an dem Chaos...

Wegen den öfteren Ölwechselntervalen nehme ich das zurück, neue Expertenerkenntnis:

Zitat

Die Nutzung des Biosprits E10 hat nach Angaben von Experten keine Auswirkungen auf die Ölwechselintervalle eines Fahrzeugs. Wer für sein Auto oder Motorrad eine Herstellerfreigabe für den E10-Betrieb hat, brauche nicht zu befürchten, dass der neue Kraftstoff den Schmierstoff schneller verwässert als das bisher genutzt Benzin.


Ein Negativpunkt weniger, von vielen....
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14

Dienstag, 15. März 2011, 20:15

Genau, so siehts aus

•Umweltschädlicher (ganz im Gegenteil als beworben)



wie meinst du das? umweltschädlicherals super benzin?

m@dd!n

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15

Mittwoch, 16. März 2011, 10:04

Er meint, dass die Herstellung umweltschädlicher ist als das "normale" Super, weil eben noch mehr Monokulturen etc. auf den Feldern angebaut wird.

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