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Grizzly

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Sonntag, 5. Juni 2011, 19:47

[Spieletest] Hunted: Die Schmiede der Finsternis

Hunted: Die Schmiede der Finsternis
Hunted ist ein Third-Person-Fantasy-Actionspiel aus dem Hause inXile Entertainment und erscheint über Bethesda. Am Wochenende wurde das Spiel angespielt und hier kommt der Bericht zum Spiel. In Hunted geht es im Grunde genommen um…

…ja um was geht es eigentlich? Das ist nicht so ganz verständlich und klar. Alles fängt damit an, dass der Charakter Caddoc einen Traum hat, der ihm etwas sorgen bereitet. Nach diesem Traum und einer kleinen Unterhaltung mit seiner Partnerin E’lara geht es schon los mit dem Spiel. Man läuft rum und haut Kreaturen kaputt bzw. schießt sie mit Pfeil und Bogen (E’lara) oder einer Armbrust (Caddoc) tot. Irgendwann kommt man an ein großes Tor. Nach dem öffnen der Tür kommt eine Frau aus Caddocs Traum. Sie sagt, dass sie alle Kristalle, die auf der ganzen Welt verteilt sind, benötigt. Wenn die zwei Helden Ihr alle bringen, dann können all Ihre Wünsche in Erfüllung gehen. Und schon geht es los. Man geht mit den Charakteren, die man in bestimmten Situationen übrigens wechseln kann, rum und tötet alle Wesen die einem so über den Weg kommen.

Erst Rätsel lösen, dann weiter laufen
Außerdem muss man auch Rätsel lösen um weiter zu kommen. So muss man manchmal die Pfeile von E’lara im Feuer anzünden und an bestimmte Gegenstände abfeuern, damit der Weg frei geräumt wird um weiterzukommen. Und auch sonst gibt es Rätsel die man lösen muss um z. B. ein Hammer zu bekommen.

E’lara und Caddoc

Die beiden Helden aus Hunted sind Partner aber auch verschieden, während der „Alte Mann“, wie E’lara Caddoc nennt, eher der Mann fürs schwere ist, ist E’lara für „leichte“ Dinge zuständig oder zum „Sachen“ Anzünden.

E’lara ist mit einem Bogen ausgerüstet kann aber auch auf ein Nahkampwaffe umsteigen. Sie kann im Gegensatz zu ihrem Partner auch verschiedene Bögen einsetzen. Einiger dieser ermöglichen sogar das heranzoomen oder auch ein Schnellfeuer mit Pfeilen. Die Jägerin ist eine Zielgenau Schützin.

Caddoc ist ein Mann der zwar eine Armbrust hat, diese aber sehr langsam nachgeladen wird. Deshalb ist es besser mit ihm Nahkämpfe auszuführen. Wenn es heißt „Dieser Steinbrocken muss aus dem Weg geschafft werden“, dann kommt Caddoc ins Spiel.

Beide Charaktere können durch sammeln der Kristalle Ihr Fähigkeiten ausbauen. So gibt es zwei Bereiche mit je drei Stufen. Der erste Bereich ist die Waffe, bei E’lara der Bogen, bei Caddoc das Schwert. Der zweite Bereich gilt für die Magie der beiden. Allerdings unterscheidet sich nur der erste Bereich des jeweiligen Charakters. So gibt es zum Beispiel die Fähigkeiten

  • Urzorn (Erhöhung Angriffsgeschwindigkeit und Schaden)
  • Zorneswind (Feinde in die Luft schleudern)
  • Preschen
  • Feuerball
  • Schmerzsiegel

Das Spiel

Das Spiel selbst ist etwas enttäuschend. So kann man zum Beispiel nur Springen, wenn das System es vorgibt wie beispielsweise über einen Gegenstand der auf dem Weg liegt, dem man folgen MUSS. Einfach so springen geht nicht. Und auch runterfallen kann man nicht. Wenn man z. B. den weg abkürzen will, um statt außen rum einen etwa 1,5 Meter Hügel runterzuspringen, geht das auch nicht. Das System lässt es einfach nicht zu. Auch das „nachladen“ der Pfeile bei E’lara ist unrealistisch schnell bzw. man sieht gar nicht dass sie nachlädt. Außerdem kann es auch passieren, dass beim schießen solch eines Pfeils dieser in der Luft „stecken“ bleibt. Auch das Zielen ist nicht gerade ein Erfolg. So gibt es zwar eine Art Fadenkreuz, doch treffen tut man den Gegner nur dann, wenn das Fadenkreuz rot wird. Auch wenn man es Theoretisch auf den Gegner gerichtet hat, es aber nicht rot wurde, geht der Schuss daneben. Dafür gibt es andere Features die ganz nett sind, wie zum Beispiel, dass die Leichen am Boden noch zucken. Die Helden bei zu langem Sprinten ausgepowert werden, Pfeile die das Schutzschild abfängt dort auch drinnen stecken bleiben - für immer. Außerdem ist das Schutzschild auch nur für Geringe zeit haltbar (durchschnittlich können 200 Angriffe abgewehrt werden, bis es zerbricht). Auch ein Positiver Punkt ist, dass man eine Rüstung nach und Nach finden kann. Die Rätsel verbessern das Spiel zwar, machen die negativen Punkte jedoch nicht weg, genauso wenig wie das Ausbauen der Fähigkeiten.

Fazit
Ein wirklich perfektes Spiel ist es nicht geworden. Man fühlt sich von den Entwicklern etwas bedrängt, da man beispielsweise nicht Springen kann. Lieber hätte ich starre Leichen, aber dafür springende und vor allem runterfallende Helden. Im Großen und Ganzen ist das Spiel nicht das Beste. Spielbar ist es allerdings allemal. Hier nun meine Bewertung:

Grafik: :stern5: :stern3:
Atmosphäre: :stern5: :stern5:
Bedienung: :stern5: :stern0:
Umfang: :stern5: :stern0:
Handlung: :stern5: :stern2:

Summe: 35/50 ==> 74%

2

Sonntag, 5. Juni 2011, 20:01

Sehr ausführlicher Test. Bin ganz deiner Meinung, schaut ganz danach aus das ein Anzugträger ins Studio gestürmt ist und geschrien hat "Das Spiel ist fertig". Ich habs jetzt selbst nicht gespielt, das war eher Grizzlys und A.J. part, dafür hab ich daneben analysiert:D und mich hats schon beim Zuschauen gestört, das man nicht Springen oder irgentwo runterfallen kann. Und von der Story hab ich eigentlich gar nicht viel mitbekommen, stattdessen ist man einfach mal in ein ewig langes Tutorial gestartet und als man ins erste Kapitel kamm wusste man nicht was los ist und worum es geht.

A.J.

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3

Sonntag, 5. Juni 2011, 20:11

Sehr geiler Test Grizzly! Stimm ich auch voll und ganz zu. Die Grafik finde ich auch nicht schlecht, allerdings wir einem manchmal nicht ganz klar, was die Entwickler in bestimmten Szenen von einem wollen.

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